Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.

Hier finden Sie uns:

Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
Erlenbadstr. 75
77880 Sasbach

Kontakt

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Unsere Geschichte 

Wir, die Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad, sind

gegründet aus einer Vision von Frauen, die in einer schwierigen Zeit mutig und im Vertrauen auf Gott neue Wege suchten,

um die Frohbotschaft von Jesus Christus in die Welt zu bringen.

Schwester Alexia, Schwester Alfons und Schwester Clara übernahmen zunächst in Schwarzach/Baden in einer kleinen franziskanischen Gemeinschaft die betreuung von Waisen-kindern.

 

Der hoffnungsvolle Anfang wurde in den Wirren des badischen Kulturkampfes zunichte gemacht. Dies konnte die drei Frauen jedoch nicht von ihrer Berufung abbringen. Sie wanderten nach Amerika aus und fanden dort neue Möglichkeiten, Armen und Notleidenden zu helfen und so in franziskanischer Gemein-schaft als Ordensfrauen zu leben.

 

Als Gründungstag feiern wir den 28. April 1974 als den Tag,

am dem sich eine neue Gemeinschaft in New Cassel/ Wisconsin bildete.

 

St. Joseph´s Center in Milwaukee, Wisconsin USA
St. Joseph´s Chapel in Milwaukee, Wisconsin

Aus den kleinen Anfängen dieser drei Frauen erwuchs die internationale Kongregation der Schulschwestern des heiligen Franziskus, die heute in den Vereinigten Staaten, Lateinamerika, Indien, Afrika, Deutchland und Schweiz wirkt.

In unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Nationen versuchen wir gemeinsam zu einer geschwisterlichen Welt beizutragen.

Mitglieder und Mitarbeiter des Generalkapitels 2014

Gerufen von Jesus Christus

orientieren wir unser ganzes Leben am Evangelium

 

  • erfahren die lebendige Gegnwart Christi in unserer Mitte durch das Hören auf sein Wort, durch das gemeinsame und persönliche Gebet, die Feier der Eucharistie, Zeiten der Stille und Meditation,
  • binden uns an Gott in den Gelübden, um frei und verfügbar zu sein zum Dienst an den Menschen,
  • richten uns aus am Vorbild des heiligen Franziskus und der heiligen Clara und leben so im Geist der Einfachheit und Freude
Christuskopf vom San Damiano Kreuz

Unsere Gemeinschaft - Einheit in Vielfalt

Mögliche Formen der Zugehörigkeit

 

  • Die Schwestern geben durch die Gelübde Antwort auf den Ruf Christi und leben in Gemeinschaft an Orten mitten unter den Menschen und im Mutterhaus "Kloster Erlenbad" in Sasbach bei Achern.
  • Wir bieten Frauen und Männern, alleinstehend oder verheiratet, die Möglichkeit, sich uns anzugliedern, um sich gemeinsam mit uns dem Evangelium und der Sendung der Kirche zu verpflichten. Sie versprechen in einer individuellen Form ihre Angliederung und leben in ihrem Beruf und im eigenen Lebensumfeld in finanzieller Unabhängligkeit.
  • Die Erlenbader Weggemeinschaft ist eine neue Form der Teilnahme anm Leben und der Spiritualität unserer franziskanischen Gemeinschaft, indem ihre Mitglieder einander Anteil geben an ihrem Leben.

Unsere Vision:

Ermutigt druch die Menschwerdung in Jesus christus wollen wir selbst ganz Mensch sein und den Menschen dienen.

 

Durch die Gemeinschaft, die Christus schenkt, lassen wir uns zur Gemeinschaft miteinander führen, und

  • ermutigen uns auf unserem lebens und Glaubensweg und im Gelingen unserer je eigenen Berufung
  • schenken einander Vertrauen und teilen Freude und Leid miteinander
  • lassen uns beschenken nd herausfordern durch den Reichtum der verschiedenen Kulturen in einer internationalen Gemeinschaft

Unsere Angebote:

Im Glauben lassen wir uns senden in die Herausforderungen unserer Zeit, und

  • sind da für Menschen, die nach Sinn und Erfüllung für ihr Leben suchen:
  • stellen unsere Kenntnisse und Fähigkeiten all unsere Kraft zu glauben und zu lieben in den Dienst an den Menschen
  • ermutigen und begleiten Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg
  • tragen durch religiöse Bildung zu einem frohen und ganzheitlichen Verstädnis des christlichen Glaubens bei
  • solidisieren uns mit Frauen und Männern, die aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden,
  • tragen die Sorgen und Nöte der Menschen im Gebet vor Gott

 

An den Orten, an denen wir tätig sind, laden wir ein zu Begegnung, Gebet, Bildungsangboten und zum Mitleben und dienen Menschen in ihren Anliegen. Im Erlenbad stehen das Mutterhaus und das Exerzitien- und Bildungshaus Hochfelden für Angebote zur Verfügung.

 

Kontaktadressen:

Kongregation der Franziskanerinnen

Erlenbadstr. 75

77880 Sasbach

 

Telefon: 07841-6007-0

www.kloster-erlenbad.de

 

Kontakt

Sr. Margita Reuther                  Sr. Rita Eble

Tel. 07841-6007-23                   07841-6007-21

mreuther@erlenbad.de          rita.eble@gmail.com

 

 

Hier können Sie mehr erfahren über den Weg von drei Frauen:

Schwester Alexia, Schwester Alfons und Schwester Clara,     über ihren Anfang in einer kleinen franziskanischen Gemeinschaft, die für Waisenkindern in Schwarzach sorgte

und was daraus wurde.

 

Franziska Höll,

eine der Gründerinnen unserer internationalen Kongregation,

steht hier im Mittelpunkt und ihre besondere Bedeutung

für unsere europäische Provinz .

  • 1838  Franziska Höll wird am 28. Februar in Bühlertal/Schwarzwald geboren

 

  • 1856  Franziska Höll schliesst sich  einer franziskanischen Gemeinschaft an gegründet von Pfarrer Lender und arbeitet im Scharzacher Waisenhaus mit.

 

 

  • 1859 wird das Franziskus Heim in Schwarzach eingeweiht. Drei Schwestern legen ihre Gelübde ab. Franziska Höll heisst nun Schwester Alexia.  Die  Hauptaufgabe der Schwestern ist für die Kinder zu sorgen.

 

  • 1870 bricht Krieg aus zwischen Deutschland und Frankreich.

 

  • 1871 beginnt die Säkularisation oder Kulturkampf. Aus politischen Gründen müssen katholischen Ordensleute entweder ihren Beruf aufgeben oder auswandern. Aus der kleinen Gemeinschaft in Schwarzach geben sieben Schwestern ihr Ordenskleid auf und bleiben bei den Kindern.

 

  • Da die Lebenslage in Europa sich verschlechtert, wandern viele Menschen nach Nordamerika aus, um dort  Arbeit und neue Lebenschancen zu finden. 

 

  • 1872 lassen sich Schwester Alexia, Schwester Alfons und Schwester Clara  von ihrer Berufung der Kulturkampf zum Trotz nicht abbringen.  Mit $70 eingenäht in ihren Habits machen sie sich auf den Weg nach Nordamerika im Namen Jesu Christi. Die drei Schwestern ziehen  dorthin, wo sich bereits Deutsche angesiedelt sind, denn sie wissen, die vielen Auswanderer brauchen Erziehung und Bildung.

 

  • 1874 findet die Neugründung der Gemeinschaft, " The School Sisters of St. Francis", in einem einfachen Schulhaus in New Cassel, Wisconsin (USA) statt.

               

Das Schulhaus in New Cassel, Wisconsin
  • 1877 kauft Schwester Alexia Land in Winona, Minnesota und lässt einen Konvent bauen. Da junge Frauen in Deutschland keinen Orden beitreten können, ermöglicht Schwester Alexia die Ausbildung in Europa und die Reise nach USA zum Ordenseintritt.

 

  • Bei der Einweihung des Konvents verbietet  der Bischof von Winona  Schwester Alexia  weitere junge Frauen aus Europa in die Diözese  aufzunehmen. Schwester Alexias Vision von einer intermnationaler Gemeinschaft ist größer und sie entscheidet sich Winona zu verlassen.

 

  • 1878  legt Mutter Alexia $100 für einen Vertrag für einen Konvent-Neubau in  Milwaukee, Wisconsin an. 

 

1. Konvent in Milwaukee nach dem Feuer
  • 1881 wird nach drei jähriger Bauzeit am 31. März  der Konvent durch Feuer zerstört. Es stellt sich heraus, dass die Bauweise sowieso nicht in Ordnung ist. So beweist der Brand Glück im Unglück.  In Mutter Alexias Worte: "Der heilige Josef hat mir am letzten Tages seines Monats ein Denkzettel gegeben. Und doch hat er es gut gemeint."

 

  • 18?? entsteht das bis heute erhaltene Gebäude: St. Joseph´s Convent.
St. Joseph´s Convent in Milwaukee, Wisconsin
  • 1895 kehrt Mutter Alexia nach Deutschland zurück. Am 21. September kauft sie das Sanatorium  Erlenbad in Sasbach und setzt somit ein Zeichen des Neubeginns für den Orden in Deutschland und Europa.
Das Sanatorium Erlenbad, Marienheim in Sasbach, Deutschland
  • 1902 entsteht das1. Europäische Mutterhaus in Luxemburg weil Ordensleben in Deutschland noch verboten ist.

 

  • 1905 wird das Mutterhaus nach Strasbourg-Rupprechtsau verlegt.

 

  • 1918 stirbt Mutter Alexia in Strasbourg.

 

  • 1919 kommt Strasbourg zu Frankreich. Das Mutterhaus wird ins Sanatorium Marienheim verlegt. Schwestern waren tätig in Deutschland, Belgien, Schweiz, Holland, Indien, Honduras, und
    den Karolinen Inseln.
     
  • 1926 beziehen die Schwestern am 1. Juli das heutige europäische Mutterhaus, das ebenfalls "St. Josefs Konvent" benannt wurde.

 

 

Kloster Erlenbad mit Klostergarten in Sasbach
  • 1925 findet  am Josefstag, 19. März die Grundsteinlegung der Klosterkirche statt.

 

  • 1943 erreicht die Europäische Provinz die Höchstzahl  der Schwestern: 1145. 

 

  • 1945  bricht die aufwärts  Entwicklung des Ordensnachwuchs ab.

 

  • 1950 wird die Klosterkirche am 19. März geweiht. Zu dieser Zeit  gab es 136 Stationen betreut von Erlenbader Schwestern innerhalb Deutschlands und im Ausland. 
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