Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.

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Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
Erlenbadstr. 75
77880 Sasbach

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Kloster Erlenbad

 

 Wir dürfen wieder Geimpfte und Genesene  

 bei uns im Gottesdienst oder im Konzert

begrüßen.

Die Sitzordnung in der Kirche ist corona-bedingt.

 

Wir bitten um Verständnis, dass alle Gottesdienstbesucher*innen

sich vorher telefonisch anmelden

07841 6007 0.

Altarraum in der Erlenbader Klosterkirche

Erlöstes Leben

 

Einmal werde ich ganz ohne Angst sein

ohne Wut, ohne Trauer

einmal die Hoffnung vollständig besitzen

einmal Zeit haben in Fülle

einmal glauben vor Glück, nicht vor Verzweiflung

einmal Ketten voller Not und Unterdrückung sprengen

einmal die Zukunft lebendig und hell vor mir sehen

einmal lachen und zufrieden sein aus tiefsten Herzen

einmal werde ich auferstehen!

                                             Karmel Bamberg

Gemeinsam unterwegs

 

Im Gespräch, über das, was bewegt.

Erfahrungen teilen, Trauer aushalten,

Hoffnungen formulieren und

Erinnerungen durchleben.

 

Herausgefordert und angefragt,

unterbrochen und angesprochen werden.

Berührt sein, eine ganzheitliche –

eine ganz andere-

Perspektive hören und begreifen lernen.

 

So geschah es und so geschieht es auch heute:

Im geteilten Wort,

im geteilten Brot,

im geteilten Leben

gehen die Augen auf,

fängt das Herz zu brennen an,

bricht das Leben auf – geschieht: Auferstehung.

 

Sarah Kreutzer

Osterwunsch

 

Die Welt hält den Atem an. In der Ukraine tobt der Krieg. Menschen sind auf der Flucht, Menschen in Armut und Not. Fast alles, was in den Passionsgeschichten überliefert ist, erleben wir in dieser Zeit hautnah mit:

Lügen, Verrat, Hass und Gewalt, Leid und Tränen, aber auch Treue, Mitgefühl, Solidarität und Hilfsbereitschaft.

Wir gehen mit Jesus den Weg vom Palmsonntag

über Gründonnerstag, Karfreitag, bis hin zu Ostern.

 

Der Stein ist weggerollt.

Der Tod hat nicht das letzte Wort!

Ostern ist das Fest der Hoffnung:

Ostern: Das Fest, das sagt: Jesus lebt!

Das Leben blüht!

Aus diesem Glauben heraus beten wir

voller Hoffnung um Frieden in der Welt

und wünschen allen

 frohe, gesegnete Ostertage!

 

Friede sei mit Euch!

Krieg in der Ukraine

„Alleine kann es nicht getragen werden“

 

Franziskanerpater Richard Rohr schrieb dieses Gedicht

als Antwortauf das kollektive Leiden

der Menschen in der Ukraine

 

Wie können wir nicht Schock oder Rage empfinden über das,

was mit den Menschen in der Ukraine geschieht

Während wir zuschauen, wie aus einer ungerechten Entfernung sich ihr Leiden in dieser Zeit entfaltet?

 

Wer von uns fühlt sich nicht ungeschickt oder machtlos

angesichts solcher realen Bosheit?

Wenigstens in diesem Punkt sind wir eins.

Unsere Trennungen durch Parteigrenzen scheinen

nun winzig und unwichtig.

 

Erinnern wir uns an das, was wir lehren:

das Böse und das Gute sind in erster Linie soziale Phänomenen.

Der Leib Christi ist gekreuzigt und auferstanden zugleich.

Mögen wir innerhalb dieser beiden Geheimnisse standhaft bleiben (Kontemplation).

 

In liebender Solidarität, trägt jeder von uns was wir tragen können, das ungerechte Gewicht der Kreuzigung,

in erwartender Hoffnung auf die Umwandlung Gottes.

Mögen wir agieren, wo auch immer wir können,

um Auferstehung zu ermöglichen!

 

Die Menschen der Ukraine haben viel,

was sie der Welt lehren können.

Hier sind einige Impulse für den Lauf des Jahres

 

 

 

 

Christus:

 

Das A und O unseres Lebens

          

 

 

Zwei Gedichte mit Gedanken

für den Anfang

Du Gott der Anfänge

 

Du Gott der Anfänge segne uns,

wenn wir deinen Ruf hören,

wenn deine Stimme uns lockt

zu Aufbruch und Neubeginn.

 

Du Gott der Anfänge behüte uns,

wenn wir loslassen und Abschied nehmen,

wenn wir dankbar zurückschauen

auf Segen und Ernte der gemeinsamen Zeit.

 

Du Gott der Anfänge,

lass dein Angesicht leuchten über uns,

wenn wir in Vertrauen und Zuversicht

einen neuen Schritt wagen

auf dem Weg unseres Glaubens.

 

Du Gott der Anfänge sei uns gnädig,

wenn Angst uns befällt vor dem Tod

in ein unbekanntes Land,

wenn wir Schutz suchen bei dir

vor den Stürmen der Nacht.

 

Du Gott der Anfänge lege dein Angesicht auf uns,

wenn unser Herz sich sehnt nach Wärme und Glück,

nach Freundschaft und Begegnung.

Lass den Segen deines Lichtes mit uns sein.

 

Du Gott der Anfänge schenke uns Frieden,

wenn der eigene Weg uns aufwärts führt,

wenn wir Lebewohl sagen.

 

Lass die Blumen blühen für jeden von uns,

lass Wind uns den Rücken stärken und

die Sonne warm auf das Gesicht scheinen,

wo immer wir gehen.

 

Du Gott der Anfänge schenke uns ein gutes Leben!

Irischer Segen

Alphabet des Lebens

 

Atmen, Alarm, Aufstehen, Anziehen,

Aus dem Haus gehen, Arbeiten.

Am Anfang des Tages war das A.

Man könnte ihm zusammenfassend

ein F hinzu stellen,

F wie Funktionieren.

Nur wo bleibt das große F?

Die Freude?

Haben wir am Anfang vergessen.

Man funktioniert auch ohne Freude.

Aber schön ist es nicht.

 

Wie könnte der Tag

mit dem Vorzeichen F noch klingen?

Zum Beispiel nach

Freunde, Feste, Fantasie.

Oder mit S?

Staunen, Spielen, Sonne!

Oder mit G?

Glück, Gott, Gaumenschmaus!

 

Das Alphabet des Lebens

hat mehr zu bieten als das A wie Arbeit.

A ist nur der Anfang.

Miriam Falkenberg

Pfingsten von Sieger Köder

 

 

 

 

Möge

der Heiliger Geist

das Antlitz der Erde erneuern-

und vielleicht

uns allen

ein Pfingstwunder

schenken.

Pfingstwunder

 

Dein Geist, Herr,

macht unsere Herzen weit,

führt unsere Füße zum Nächsten,

lenkt unseren Blick in die Höhe

 

Dein Geist, Herr,

hilft uns zu lernen,

lehrt uns aufmerksam zu sein,

gebietet uns loszulassen

 

unsere engen Grenzen,

damit Raum ist für Dein Kommen

 

Du bist Leben in Fülle.

                                             Annette Feigs

 

Für viele Menschen ist das Kloster Erlenbad

 ein besonderer Ort.

 

Das Kloster befindet sich

am Fusse des nördlichen Schwarzwaldes

umgeben von Obstbäumen und Rebbergen.

 

Wir laden Sie ein, möglichst bald

 unser Kloster kennenzulernen.

Bei einem Gottesdienst- oder Konzertbesuch

könnten Sie Zeit nehmen und die Atmosphäre

auf sich wirken lassen.

 

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