Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
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2021: Nachrichten

 

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die Bezug zu unserer Gemeinschaft haben.

 

Benefizkonzert in der Klosterkirche

Mit klassischer Musik gegen Not und Krieg in der Welt

©Daniela Busam

Ein beeindruckendes Benefizkonzert gaben Musiker um Taktgeber Rupert Pieper am Samstag in der Obersasbacher Erlenbadkirche.

 

Mit Werken von Beethoven und Berwald begeisterten am Samstag, 11. September 2021 Musiker in der Obersasbacher Klosterkirche. Mit der Schönheit ihrer Klänge setzten sie sich gegen Not und Krieg in der Welt ein.

 

Zwischen Juden und Palästinensern bestehen nur sehr wenige nachhaltige gemeinsame Projekte. Das vom Stardirigenten Daniel Barenboim 1999 gegründete Orchester „West-östlicher Divan“ ist eines davon. Seit doppelt so langer Zeit gibt es eine interkulturelle, gleichberechtigte Einrichtung: Sie heißt Neve Shalom/Wahat al Salam und arbeitet als „Oase des Friedens“ zwischen Tel Aviv und Jerusalem – trotz blutiger Kriege bis in jüngste Zeit. Nicht weniger heilend-wirksam arbeitet das Indienprojekt der Franziskanerinnen im Kloster Erlenbad: Zielgruppe sind Kinder und Frauen, deren Sozialchancen von grausamer Benachteiligung gebrandmarkt sind.

 

Doch nicht im Freien

Seit Jahren engagiert sich das Ehepaar Pieper (Lauf) mit Benefizkonzerten für diese beiden Projekte; mit Spendern aus aller Welt sorgen die Piepers und ihr musikalisches Netzwerk für den Fortbestand dieser Einrichtungen. Es waren am Samstag zwei als „Septette“ bezeichnete Werke, die man eher als Serenaden, also im Freien gespielt, anhören sollte. Ein wenig schade war, dass die Aufführung wegen allzu unbeständiger Witterung vom Innenhof des Klosters in den akustisch ungünstigeren, weil zu halligen Kirchenraum verlegt werden musste. Gleichwohl glänzte hier umso mehr vor allem der brillant und dynamisch aufspielende Primgeiger und Taktgeber Rupert Pieper.

 

Als mit ihm führendes Melodie-Instrument kommunizierte die Klarinette von Walburga Wilms-Grabe, die den aus tiefer Lage aufstrebenden Klängen der Cellistin Ursula Pieper und der Viola von Lukas Wurzer Raum zur Entfaltung ließ. Hörbar auf Zurückhaltung und reine Intonation bedacht war das kräftige Waldhorn von Julia Baumann. In der Mittellage glänzte mit ihrem Fagott Marga Muselewski. Und häufig, wie ein sanft tönendes Schlagzeug, bereicherten die Pizzicati aus dem Kontrabass von Florian Vygen das rhythmische Grundgerüst der Septette.

Das viel bekanntere von Beethoven (opus 20, von 1799) und das vielleicht eine Generation später enstandene Werk des Schweden Franz Berwald könnten auch als Studienobjekte dienen. Wie viele nordische Komponisten erwarb und erweiterte Berwald seine Kompetenz im Musikzentrum Leipzig, wobei ihm als Muster Beethoven diente. Der hatte noch vor seiner Taubheit in der Musikhauptstadt Wien die wertvollsten Anregungen von Joseph Haydn erfahren. Besonders hörbar wurde das in den schnellen Ecksätzen: Da waren die Strukturen des Sonatenhauptsatzes mit Exposition der herrlichen Themen und deren ideenreicher Verarbeitung gut erkennbar.

 

Der Funke sprang über

Dagegen das Adagio cantabile von Beethoven: In klaren Kantilenen fließen, von der Klarinette angestimmt, die Neunachtel-Takte dahin, werden an Violine und Fagott weitergereicht und offenbaren den fast schwärmerischen Ausdruck vollendeter Schönheit. Das Scherzo versetzt mit keckem Hornruf in eine muntere Jagdgesellschaft durch Wald und Feld. Bewundernswert war die Kunst des Ensembles, die verschiedenen Atmosphären präzise zu erfassen. Die Spielfreude sprang am Ende des Presto-Finales aufs zahlreiche Publikum über, das herzlichen Beifall spendete.

Autor:  Albrecht Zimmermann

Abschied vom Waldkirch

 

 

 

Mit einem berührenden (wegen Corona weitgehend klinik-internen) ökumenischen Gottesdienst wurden am 21. Juli 2021 die letzten fünf Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad aus dem Waldkircher Krankenhaus verabschiedet.

"Ohne den Orden hätte das Krankenhaus nie gegeben..."

"Ohne den Orden hätte es das Krankenhaus in Waldkirch nie gegeben", betonte Claudia Wegener als eine der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die maßgeblich zum Wortgottesdienst mit Pastoralreferentin Susanne Lindinger und Gemeindediakonin Christine Biehrer beitrugen. Wegener selbst berichtete, wie sie vor 42 Jahren in nagelneuer Schwesterntracht im Waldkircher Krankenhaus ankam und "schwer beeindruckt" war von den in etlichen Reihen der Krankenhauskapelle vor ihr sitzenden Schwestern in Ordenstracht.

 

168 Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad haben in den 65 Jahren seit Erbauung des Waldkircher Krankenhauses hier gearbeitet. Das Bruder-Klaus-Krankenhaus wurde ihnen Arbeits- und Wohnstätte gleichermaßen. Als 2019  der Trägerwechsel zum BDH vollzogen wurde, blieben sie. Und auch jetzt "müssen wir nicht" aus dem Krankenhaus raus, wie Schwester Anna Maria in ihrer Rede betont. Im Gegenteil: die neue Klinikleitung habe immer wieder deutlich gemacht, dass die Schwestern als quasi integraler Bestandteil des Krankenhauses bleiben können und sollen.

Eine Tafel, die die BDH-Vorsitzende Ilse Müller zeigte, wird an alle

168 Schwestern der Kongregation der

Franziskanerinnen Erlenbad namentlich erinnern.

Im Gottesdienst wurden zudem alle Namen  verlesen.

 

Die letzten verbliebenen fünf Schwestern hatten in der ersten Reihe der Krankenhauskapelle Platz genommen,

für die anderen waren entsprechend viele Vasen mit bunten Blumen auf dem Altar aufgestellt.

In allen Krankenhausbereichen tätig

Zu Bestzeiten waren bis zu 50 Ordensschwestern gleichzeitig

am Waldkircher Krankenhaus tätig - und zwar in allen Bereichen:

  • in der Ausbildung,
  • auf den Stationen,
  • in der Küche,
  • in Verwaltungsbereichen und in der Seelsorge, auch
  • in der Sterbebegleitung.

 

 

Schwester Petronilla kam zur Ausbildung

als Krankenschwester ins Haus.

Mit einigen Unterbrechungen zur weiter Bildung war sie insgesamt 52 Jahre tätig als Lehrkraft

in der Krankenpflegeschule und später als Zuständige für den medizinischen Einkauf.

 

 

 

Schwester Bernhardis wirkte 34 Jahre am Waldkircher Krankenhaus, etliche Jahre davon in leitender Funktion als Oberin, zuletzt seit 2002 im Besuchsdienst.

 

 

Sr. Monika kam nach Waldkirch 1968, war von 1979 bis 1983 und 1990 bis 1993 Pflegedienstleiterin.

Nun kehren die drei hochbetagten Frauen ins Kloster Erlenbad (Gemeinde Sasbach) zurück. 

 

 

 

Schwester Mary war seit 1975 vor allem in Bereich Innere Medizin tätig.

 

 

 

Schwester Anna Maria war seit 2015 Oberin,

im Schreibbüro und im Archiv.

Schwester Anna Maria und Schwester Mary wird man aber auch weiterhin gelegentlich im BDH-Krankenhaus Waldkirch begegnen.

Aus allen Worten wurde deutlich, wie intensiv die Ordens-schwestern das Gesicht des Waldkircher Krankenhauses geprägt haben. So manch ein Patient habe sich für dieses Krankenhaus entschieden, weil er wusste, dass hier "die Schwestern sind".

Sie vermittelten nicht nur den Elzälern das Gefühl von Heimat und des Angenommenseins als Mensch. "Ihr Geist hier war deutlich spürbar- ihr Abschied macht auch traurig", betonte die BDH-Vorsitzenden Ilse Müller. Die Sorge um den Menschen "und seine Bürde" bleiben neben den rein medizinischen Themen weiter Anliegen am Waldkircher Krankenhaus, auch unter nicht mehr kirchlicher Trägerschaft.

Die Schwestern gehen in Dankbarkeit; "Wir dürfen etwas vollenden, was vor 65 Jahren begonnen wurde", sagte Schwester Anna Maria.

"Wir vollenden eine gute Zeit."

 

Als Geschenk überlassen die Schwestern das Kreuz aus der früherer Krankenpflegeschule dem Krankenhaus

-neben all dem,

was sie hier für die Menschen getan haben.

<Weitgehend vom Text der BZ Reporterin Sylvia Sredniawa übernommen>

 

 

Am Ende des ökumenischen Gottesdienstes

in der Hauskapelle

spendeten

die Schwestern den

Franziskussegen.

Eindrücke vom Verabschiedungsgottesdienst

Ordensprofessjubiläum 2021

 

 

Habe keine Angst,

denn ich habe dich gelöst.

Ich habe dich

beim Namen gerufen,

du gehörst zu mir.

                          Jesaja 43.1

 

Ordensprofessjubiläum dürften 12 Schwestern feiern am Donnerstag,

den 17. Juni 2021

in der Klosterkirche.

 

Die zwei Silber-jubilarinnen durften

noch nicht aus Indien ausreisen.

 

Jubilarinnen 2021

 

70 Jahre - Gnadenprofess 1951

Sr. M. Gunda Baumann        77880 Sasbach, Pflegeheim

Sr. M. Reglindis Oeppling      77880 Sasbach, Pflegeheim

 

65 Jahre – Eiserne Profess 1956

Sr. M. Angela Bauer           77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Diomira Kägi            77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Edelgundis Bechtold    77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Martina Steinhart      77880 Sasbach, Pflegeheim

Sr. M. Michaela Jakobs        77880 Sasbach, Mutterhaus

 

60 Jahre – Diamantene Profess 1961

Sr. M. Anella Petry            77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Scholastika Scherer    77880 Sasbach, Pflegeheim

Sr. M. Simone Axtmann        79104 Freiburg, Gumpensteige

 

50 Jahre – Goldene Profess 1971

Sr. M. Margita Reuther         77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. Maria-Rosa Röthenbacher   77880 Sasbach, Mutterhaus

 

25 Jahre – Silberne Profess 1996

Sr. M. Anice Varghese         77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Jessy Thanikal          77880 Sasbach, Mutterhaus

Hier können Sie die Professjubilarinnen

 am Festtag sehen.

Jubilarinnen mit der Provinzleitung
Jubilarinnen im Pflegeheim Erlenbad mit Sr. Margita

Die folgenden Fotos geben einige Eindrücke

vom Gottesdienst und dem Festtag.

Indische Schwestern und Corona

Indische Schwestern aus unserer internationalen Kongregation sind tätig als Krankenschwestern und pflegen Corona Patienten in ihrer Heimat.

Der folgende Artikel vom Roland Spether aus der ABB gibt mehr Information dazu.

Indische Schwestern im Kloster Erlenbad

 

 

Diese drei Schwestern

aus Indien sorgen für die Pflege der älteren Schwestern in unserer Europäischen Provinz.

Sr. Linta, Sr. Ann Mary, Sr. Sarla

147. Gründungstag, 28. April 2021

Wir feiern unsere drei Gründerinnen-

Mutter Alexia, Mutter Alfons und Schwester Clara.

Dank ihnen, sind wir hier.

Wir stehen auf ihren Schultern.

 

Es ist nicht einfach, das unverschämte Gottvertrauen

unserer Gründungsschwestern wahrzunehmen.

Mutter Alexia stellte sich eine große Gemeinschaft vor, die Antwort

auf die Nöte der Zeit geben sollte.

Sie sammelte Töchter, die diesen Traum mit ihr teilten und zusammen mit ihr verwirklichten.

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