Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
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Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
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2021: Nachrichten

 

Hier finden Sie  Fotos, Berichte, usw.

die Bezug zu unserer Gemeinschaft haben.

Geordnet sind sie nach ihrer Aktualität.

 

Abschied vom Waldkirch

 

 

 

Mit einem berührenden (wegen Corona weitgehend klinik-internen) ökumenischen Gottesdienst wurden am 21. Juli 2021 die letzten fünf Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad aus dem Waldkircher Krankenhaus verabschiedet.

"Ohne den Orden hätte das Krankenhaus nie gegeben..."

"Ohne den Orden hätte es das Krankenhaus in Waldkirch nie gegeben", betonte Claudia Wegener als eine der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die maßgeblich zum Wortgottesdienst mit Pastoralreferentin Susanne Lindinger und Gemeindediakonin Christine Biehrer beitrugen. Wegener selbst berichtete, wie sie vor 42 Jahren in nagelneuer Schwesterntracht im Waldkircher Krankenhaus ankam und "schwer beeindruckt" war von den in etlichen Reihen der Krankenhauskapelle vor ihr sitzenden Schwestern in Ordenstracht.

168 Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad haben in den 65 Jahren seit Erbauung des Waldkircher Krankenhauses hier gearbeitet. Das Bruder-Klaus-Krankenhaus wurde ihnen Arbeits- und Wohnstätte gleichermaßen. Als 2019  der Trägerwechsel zum BDH vollzogen wurde, blieben sie. Und auch jetzt "müssen wir nicht" aus dem Krankenhaus raus, wie Schwester Anna Maria in ihrer Rede betont. Im Gegenteil: die neue Klinikleitung habe immer wieder deutlich gemacht, dass die Schwestern als quasi integraler Bestandteil des Krankenhauses bleiben können und sollen.

Eine Tafel, die die BDH-Vorsitzende Ilse Müller zeigte, wird an alle

168 Schwestern der Kongregation der

Franziskanerinnen Erlenbad namentlich erinnern.

Im Gottesdienst wurden zudem alle Namen  verlesen.

 

Die letzten verbliebenen fünf Schwestern hatten in der ersten Reihe der Krankenhauskapelle Platz genommen,

für die anderen waren entsprechend viele Vasen mit bunten Blumen auf dem Altar aufgestellt.

In allen Krankenhausbereichen tätig

Zu Bestzeiten waren bis zu 50 Ordensschwestern gleichzeitig

am Waldkircher Krankenhaus tätig - und zwar in allen Bereichen:

in der Ausbildung, auf den Stationen, in der Küche,

in Verwaltungsbereichen und in der Seelsorge, auch

in der Sterbebegleitung.

 

 

Schwester Petronilla kam zur Ausbildung als Krankenschwester ins Haus.

Mit einigen Unterbrechungen zur weiter Bildung war sie insgesamt 52 Jahre   tätig als Lehrkraft in der Krankenpflege-schule und später als Zuständige

für den medizinischen Einkauf.

 

 

 

Schwester Bernhardis wirkte 34 Jahre am Waldkircher Krankenhaus, etliche Jahre davon in leitender Funktion als Oberin, zuletzt seit 2002 im Besuchsdienst.

 

 

Sr. Monika kam nach Waldkirch 1968, war von 1979 bis 1983 und 1990 bis 1993 Pflegedienstleiterin.

Nun kehren die drei hochbetagten Frauen ins Kloster Erlenbad (Gemeinde Sasbach) zurück. 

 

 

 

Schwester Mary war seit 1975 vor allem in Bereich Innere Medizin tätig.

 

 

 

Schwester Anna Maria war seit 2015 Oberin, im Schreibbüro und im Archiv.

Schwester Anna Maria und Schwester Mary wird man aber auch weiterhin gelegentlich im BDH-Krankenhaus Waldkirch begegnen.

Aus allen Worten wurde deutlich, wie intensiv die Ordens-schwestern das Gesicht des Waldkircher Krankenhauses geprägt haben. So manch ein Patient habe sich für dieses Krankenhaus entschieden, weil er wusste, dass hier "die Schwestern sind".

Sie vermittelten nicht nur den Elzälern das Gefühl von Heimat und des Angenommenseins als Mensch. "Ihr Geist hier war deutlich spürbar- ihr Abschied macht auch traurig", betonte die BDH-Vorsitzenden Ilse Müller. Die Sorge um den Menschen "und seine Bürde" bleiben neben den rein medizinischen Themen weiter Anliegen am Waldkircher Krankenhaus, auch unter nicht mehr kirchlicher Trägerschaft.

Die Schwestern gehen in Dankbarkeit; "Wir dürfen etwas vollenden, was vor 65 Jahren begonnen wurde", sagte Schwester Anna Maria. "Wir vollenden eine gute Zeit."

 

Als Geschenk überlassen die Schwestern das Kreuz aus der früherer Krankenpflegeschule dem Krankenhaus

-neben all dem,

was sie hier für die Menschen getan haben.

Weitgehend vom Text der BZ Reporterin Sylvia Sredniawa übernommen

 

 

Am Ende des ökumenischen Gottesdienstes

in der Hauskapelle

spendeten

die Schwestern den

Franziskussegen.

Eindrücke vom Verabschiedungsgottesdienst

Ordensprofessjubiläum 2021

 

 

Habe keine Angst,

denn ich habe dich gelöst.

Ich habe dich

beim Namen gerufen,

du gehörst zu mir.

                          Jesaja 43.1

 

Ordensprofessjubiläum dürften 12 Schwestern feiern am Donnerstag,

den 17. Juni 2021

in der Klosterkirche.

 

Die zwei Silber-jubilarinnen durften

noch nicht aus Indien ausreisen.

 

Jubilarinnen 2021

 

70 Jahre - Gnadenprofess 1951

Sr. M. Gunda Baumann        77880 Sasbach, Pflegeheim

Sr. M. Reglindis Oeppling      77880 Sasbach, Pflegeheim

 

65 Jahre – Eiserne Profess 1956

Sr. M. Angela Bauer           77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Diomira Kägi            77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Edelgundis Bechtold    77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Martina Steinhart      77880 Sasbach, Pflegeheim

Sr. M. Michaela Jakobs        77880 Sasbach, Mutterhaus

 

60 Jahre – Diamantene Profess 1961

Sr. M. Anella Petry            77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Scholastika Scherer    77880 Sasbach, Pflegeheim

Sr. M. Simone Axtmann        79104 Freiburg, Gumpensteige

 

50 Jahre – Goldene Profess 1971

Sr. M. Margita Reuther         77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. Maria-Rosa Röthenbacher   77880 Sasbach, Mutterhaus

 

25 Jahre – Silberne Profess 1996

Sr. M. Anice Varghese         77880 Sasbach, Mutterhaus

Sr. M. Jessy Thanikal          77880 Sasbach, Mutterhaus

Hier können Sie die Professjubilarinnen

 am Festtag sehen.

Jubilarinnen mit der Provinzleitung
Jubilarinnen im Pflegeheim Erlenbad mit Sr. Margita

Die folgenden Fotos geben einige Eindrücke

vom Gottesdienst und dem Festtag.

Indische Schwestern und Corona

Indische Schwestern aus unserer internationalen Kongregation sind tätig als Krankenschwestern und pflegen Corona Patienten in ihrer Heimat.

Der folgende Artikel vom Roland Spether aus der ABB gibt mehr Information dazu.

Indische Schwestern im Kloster Erlenbad

 

 

Diese drei Schwestern

aus Indien sorgen für die Pflege der älteren Schwestern in unserer Europäischen Provinz.

Sr. Linta, Sr. Ann Mary, Sr. Sarla

147. Gründungstag, 28. April 2021

Wir feiern unsere drei Gründerinnen-

Mutter Alexia, Mutter Alfons und Schwester Clara.

Dank ihnen, sind wir hier.

Wir stehen auf ihren Schultern.

 

Es ist nicht einfach, das unverschämte Gottvertrauen unserer Gründungs-schwestern wahrzunehmen.

Mutter Alexia stellte sich eine große Gemeinschaft vor, die Antwort auf die Nöte der Zeit geben sollte.

Sie sammelte Töchter, die diesen Traum mit ihr teilten und zusammen mit ihr    verwirklichten.

Vor einem Jahr wurde von dem Fall George Floyd berichtetet. Verschiedene franziskanische Standpunkte wurden geschildert.

Am 20. April 2021 fast ein Jahr später ist ein Gerichtsurteil gefallen.

Urteil in USA: Mordfall George Floyd

Hier ist ein Gebet geschrieben von Franziskaner Richard Rohr nach dem Gerichtsentscheidung gegen Derek Chauvin, der schuldig  gesprochen wurde wegen des Mords an George Floyd.

 

Gott der Wahrheit,

wir danken Dir heute

für die Gerechtigkeit dieser Moment

und ein Gericht nach deinem Willen.

Du hast wieder diese Aktion inspiriert,

damit die Hochmutigen erniedrigt und

die Mächtigen zur Rechenschaft gerufen werden.

 

Möge diese Entscheidung allen Menschen

Hoffnung bringen und

das Heilen fördern- für uns alle.

Befreie uns von unserem Verlangen nach Rache

und pflügen das Feld, so dass neue Saat aufgehen kann.

 

Richard Rohr - 20. April 2021

Trotz der positiven Entwicklung der Corona-Pandemie

gibt es noch keine Möglichkeit

für die Teilnahme an Gottesdiensten oder

  sonstigen Veranstaltungen

in der Klosterkirche oder im Kloster Erlenbad.

 

Andere Termine und Pläne stehen, dennoch,

ob und wie sie durchgeführt werden,

ist noch nicht festgelegt und hängen

mit den Einschränkungen und

der Entwicklung der Corona-Pandemie zusammen.

 

Wir bitten um Verständnis.

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