Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
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Gedanken zum Pfingstfest!

Gemalt von Christel Höll

Die Wunder von damals müssen´s nicht sein,

auch nicht die Formen von gestern,

nur lass uns zusammen Gemeinde sein,

eins so wie Brüder und Schwestern.

Ja, gib uns den Geist,

deinen guten Geist,

mach uns zu Brüdern und Schwestern.

 

Auch Zungen von Feuer müssen´s nicht sein,

Sprachen, die jauchzend entstehen,

nur gib uns ein Wort, darin Wahrheit ist,

dass wir einander verstehen.

Ja, gib uns den Geist,

deinen guten Geist,

mach uns zu Brüdern und Schwestern.

 

Ein Brausen vom Himmel muss es nicht sein,

Sturm über Völker und Länder,

nur gib uns den Atem, ein kleines Stück

unsere Welt zu verändern.

Ja, gib uns den Geist,

deinen guten Geist,

mach uns zu Brüdern und Schwestern.

 

Der Rausch der Verzückung muss es nicht sein,

Jubel und Gestikulieren,

nur gib uns ein wenig Begeisterung,

dass wir den Mut nicht verlieren.

Ja, gib uns den Geist,

deinen guten Geist,

mach uns zu Brüdern und Schwestern.

 

Lothar Zenetti © Stube Verlag, München

 

Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein!

Wenn, dann wird die Welt erneuert!

 

„und eine neue Welt wird sein,

sie wird kommen wie ein Pfingstbraus,

sie wird nächtens aufbrechen wie die Knospe einer Rose,

die nicht auf das Morgenrot wartet,

die ihren betörenden Duft ausbreitet über eine Welt,

deren Menschen erschöpft sind von Hass und Sirenen;

 

ein Regen wird ihre Straßen reinwaschen

vom Blut ihrer mörderischen Kriege

und die Schöpfung wird sich erholen

und Früchte reichen nach allen Seiten

und Kain wird kein Mörder sein auf ewig

und in seinen Armen wird er DICH

als Bruder und Schwester erkennen.

                                                           Willi Bruners

Hoffnung, Quelle in der Wüste,

vielleicht versickerst du im Sand,

vielleicht geht deine Kraft verloren.

Und dennoch such ich dich, weil du

den Durst mir stillst und mich erfrischt.

 

Hoffnung, Löwenzahn am Wegrand,

vielleicht zertritt ein Stiefel dich,

vielleicht verblühst du unbeachtet.

Und dennoch freu ich mich, weil du

vom Sieg des Lebens Zeugnis gibst.

 

Hoffnung, Frage in den Worten,

vielleicht vergesse ich dich schnell

vielleicht verschweige ich dich feige.

Und dennoch brauch ich dich, weil du

mich aufweckst aus der Schläfrigkeit.

 

Hoffnung, Jesus Menschenbruder,

vielleicht hast du die Welt enttäuscht,

vielleicht bist du kein Gott wie andere.

Und dennoch folg ich dir, weil du

zum Leben auferstanden bist.

 

Helmut Schlegel 2016,  ©Dehm Verlag, Limburg

Österliche Gedanken

Gestaltet von Diakon Späth

Christus, gestern und heute, Anfang und Ende,

Alpha und Omega.

Sein ist die Zeit und die Ewigkeit.

Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

 

Durch seine heiligen Wunden, die leuchten in Herrlichkeit,

behüte uns und bewahre uns Christus, der Herr. Amen.

 

Christus ist glorreich auferstanden vom Tod.

Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen!

Aus starrem Eis

wird einmal

lebendiges Wasser fliessen.

Ich weiß es.

 

Aus dem Riss im Vorhang

wird einmal

ein freier Blick sich öffnen.

Ich sehe es.

 

Aus der dunklen Nacht

wird einmal

ein Friedenslied klingen.

Ich hoffe es.

 

Aus dem Grab

wird einmal

neues Leben entstehen.

Ich glaube es.

 

Helmut Schlegel OFM

Der Friede sei mit Dir!

Impulse zum Thema "Frieden"

Im Anblick der Situation in der Welt

mit Krieg und Unfrieden auf verschiedenen Ebenen könnten die Worte im folgenden Text

ein wahrhaft würdiges Gebet sein.

 

Gib Frieden, Herr, gib Frieden,

die Welt nimmt schlimmen Lauf.

Recht wird durch Macht entschieden,

wer lügt, liegt oben auf.

Das Unrecht geht im Schwange,

wer stark ist, der gewinnt.

Wir rufen, Herr, wie lange?

Hilf uns, die friedlos sind.

 

Gib Frieden, Herr, wir bitten!

Die Erde wartet sehr.

Es wird so viel gelitten,

die Furcht wächst mehr und mehr.

Die Horizonte grollen,

der Glaube spinnt sich ein.

Hilf, wenn wir weichen wollen,

und lass uns nicht allein.

 

Gib Frieden, Herr, wir bitten!

Du selbst bist, was uns fehlt.

Du hast für uns gelitten,

hast unseren Streit erwählt,

damit wir leben könnten,

in Ängsten und doch frei,

und jedem Freude gönnten,

wie feind er uns auch sei.

 

Gib Frieden, Herr, gib Frieden:

Denn trotzig und verzagt

hat sich das Herz geschieden

von dem, was Liebe sagt!

Gib Mut zum Händereichen,

zur Rede, die nicht lügt,

und mach aus uns ein Zeichen

dafür, dass Friede siegt.

 

Jürgen Henkys 1980, nach Geeg vrede Heer,

geef vrede“von Jan Nooter 1963, © Strube Verlag, München

Das Vater unser Gebet neu interpretiert

 

Vater unser verborgen,

dein Name sei sichtbar in uns,

dein Königreich komme auf Erden,

eine Welt nach deinem Willen

mit Bäumen bis in den Himmel,

wo Wasser, Schönheit und Brot,

Gerechtigkeit ist und Gnade.

Wo Frieden endgültig errungen,

wo Trost und Vergebung ist

und Menschen sprechen wie Menschen,

wo Kinder hellwach und jung sind,

Tiere nicht länger gepeinigt,

nie ein Menschen mehr gemartert,

nicht ein Mensch mehr geknechtet.

Lösch die Hölle in uns,

leg dein Wort uns ans Herz,

brich die eisernen Mächte,

brich das Böse entzwei.

Von dir ist die Zukunft,

komme, was kommt.

Von dir ist die Zukunft,

komme, was kommt.

 

Juub Oosterhuis (Übertragung: Annette Rothenberg Joerges)

aus: Huub Oosterhuis, Du Atem meiner Lieder: 100 Lieder und

Gesänge;@2009 Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau)

 

Internationaler Tag des Gebets und der Reflexion  gegen Menschenhandel

Besonders zum Tag des internationalen Gebets

und der Reflexion gegen Menschenhandel

ermutigt uns Helmut Schlegel in einfachen Worten,

von der eigenen „fremden“  in uns selber ansprechen

zu lassen.

 

Höre doch, was sie sagt,

die Stimme des Fremden in dir.

Er weiß um dich, kennt deine Not

und geht mit dir den Weg.

 

Fühle doch, was sie lebt,

die Fremde des Fremden in dir.

Singe mit ihm ein neues Lied,

lade ihn ein zum Tanz.

 

Glaube doch, dass sie wächst,

die Sehnsucht des Fremden in dir.

Wohnen will er in deinem Haus,

bitte ihn, dass er bleibt.

 

Spüre doch, wie es brennt,

das Feuer des Fremden in dir.

Mache dich weit und öffne dich,

wenn er dein Herz berührt.

 

Helmut Schlegel, © 2015 Dehm Verlag, Limburg

 

Wie spielt man "Frieden"?

Wenn wir neue Lieder singen,

nicht mehr von Strafe und von Streit,

wenn Gottes Melodien klingen

dann trägt die Welt ein Hoffnungskleid.

 

Wenn wir nicht nach Vergeltung schreien,

wenn statt der Faust ein Lächeln zählt,

wenn Rücksicht herrscht in unsern Reihen,

ist sie, wie Gott sie will, die Welt.

 

Wenn wir das Spiel Versöhnung spielen,

wenn wir erlöst uns drehn im Tanz,

nicht mehr im Schmutz von gestern wühlen,

erstrahlt die Welt in Gottes Glanz.

 

Wenn wir in Gott zur Freiheit finden,

wenn Unterdrückung wird beschämt,

wenn wir die Gier in Fesseln binden,

fällt ab für immer, was uns lähmt.

 

Wenn wir die Friedensglocken läuten,

wenn man die Kleinen groß sein lässt,

dann singt auch Gott vor lauter Freude

und deckt den Tisch zum großen Fest.

 

Helmut Schlegel (nach Psalm 149)

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