Hier finden Sie einige erfreuliche Nachrichten aus Erdteilen, wo unsere Schwestern tätig/präsent sind.
Am Sonntag, 22. März, fand der Abschlussgottesdienst des Generalkapitels 2026 der internationalen Kongregation der Schulschwestern des Hl. Franziskus in der Hochfeldener Kapelle statt.
Wie im oben stehenden Bild zu sehen ist, kamen die "Leihgaben" (Mutter Alexias Statue vom Hl. Josef, eine Skizze von ihr, die Kapitelskerze und die Fahne mit dem Kapitelsthema) von Bad Herrenalb nach Hochfelden zurück. Aus Dankbarkeit für die Betreuung der Leitung der Europäischen Region, Sr. Erna-Maria Zimmerer und Sr. Anna Maria Weinmann, schenkte die neue Generalleitung der Region zwei Ikonen mit dem Bildnis von Schwester Klara.
Die neu-gewählte Generalleitung reflektiert das internationale Gesicht der
Kongregation der Schulschwestern des Hl. Franziskus
mit Schwestern aus vier verschiedenen Teilen unserer Erde.
Aus dem Brief von der Generalleitung:
Am 19. März, dem Fest unseres Schutzpatrons des hl. Josef,
wählten die Delegierten des Generalkapitels 2026 ein neue Internationale Generalleitung, die unsere Kongregation in den nächsten vier Jahrenführen wird.
Die Wahl fand zum Abschluss des 14-tägigen Kapitelsstatt, das in diesem Jahr im Haus der Kirche in Bad Herrenalb abgehalten wurde. Delegierte aus allen Provinzen und
Regionen unserer Gemeinschaft kamen zusammen, um Richtlinien für die Kongregation festzulegen und eine Leitung für die neue Amtszeit
zu wählen, die am 1. Juli 2026 beginnt und bis 2030 dauert.
Die neu gewählten Mitglieder der Internationalen Generalleitung sind:
Generaloberin: Sr. Deborah Fumagalli von der US-Provinz.
Sie trat 1977 in die Gemeinschaft ein, wurde 2022 zur Generaloberin der Kongregation gewählt und wird somit eine zweite vierjährige
Amtszeit antreten. Zuvor
gehörte sie von 2011 bis 2019 zwei Amtszeiten lang der Provinzleitung der US-Provinz an.
1. Generalrätin: Sr. Jincy Vilayappilly von der St. Francis-Provinz (Nordindien). Sie trat 1994 in die Gemeinschaft ein. Seit ihrer Wahl im Jahr 2022 dient sie der
Kongregation als Generalrätin. Zuvor war sie als Ausbildungsleiterin und Lehrerin tätig und diente eine Amtszeit lang in der Provinzleitung der St. Francis-Provinz.
2. Generalrätin: Sr. Matilde Maravi aus der lateinamerikanischen Region ULAF (Lateinamerikanische
Vereinigung der Franziskanerinnen). Sie trat 1998 in die Gemeinschaft ein. Seit ihrer Wahl im Jahr 2022 dient
sie der Kongregation als Generalrätin. Zuvor war sie Lehrerin an der Santa-Clara-Schule in Paita in Peru.
3. Generalrätin: Sr. Ann Celine Alapattukunnel von der Assisi-Provinz (Südindien). Sie trat
1982 in die
Gemeinschaft ein. Zuvor diente sie in der Provinzleitung der Assisi-Provinz und ist derzeit als Seelsorgerin und
Beraterin tätig.
Das Team wird sich der Umsetzung der neuen Richtlinien der Kongregation widmen, um Frieden in die Welt zu bringen.
Das Generalkapitel 2026 der internationalen Kongregation der Schulschwestern des Hl. Franziskus fand in Bad Herrenalb im Haus der Kirche statt. Zuvor am 07. März, nahmen alle Kapi-telteilnehmer:innen an einem Tag der Einstimmung teil. In einem Bus versammelt, durften sie wichtige Orte im Leben unserer Gründerin Mutter Alexia lebendig werden lassen, was für manche Schwestern aus Indien und Lateinamerika, die zum ersten Mal in Deutschland sind, wichtig war.
Die Busfahrt durch die badische Heimat von Mutter Alexia führte zuerst an ihren Geburtsort in Bühlertal, wo das Elternhaus steht. Durch die liebliche Landschaft bei schönem Wetter führen sie weiter nach Maria Linden, wo sie in der Kirche, die das Leben von Mutter Alexia maßgebend prägte, verweilen durfte. Einige Kilometer weiter erreichten sie den Friedhof des ehemaligen Klosters Erlenbad, wo die Gruppe zur Grabstätte von Mutter Alexia abstieg. Danach besichtigten die Kapitelmitglieder Haus Portiunkula, der aktuelle Sitz der Europäischen Region.
Auch Herr Spiritual Werner Bauer nahm sich Zeit, alle Besucher kurz willkommen zu heißen.
Ein freudevoller Auftakt zum Gottesdienst
Zu Beginn zogen die nordindischen Schwestern tanzend in Prozession mit dem Zelebranten in die Hochfeldner Kapelle ein.
Während des Gottesdienstes wurden abwechselnd in den
Sprachen der Schwestern gelesen und gesungen. Diese sind bekanntlich in Länder des Wirkens:
Europa = Deutsch
Lateinamerika = Spanisch
Nord- und Südindien = Hindi und Malayalam
Tansania (Afrika) = Swahili
Vereinigte Staaten von Amerika = Englisch
Zum Schluss überreichte Regionalleiterin der Europäischen Region, Schwester Erna-Maria Zimmerer, den Kapitu-larinnen als Leihgabe, die Statue vom Hl. Josef aus der Kapelle in Portiun-kula. Die Statue hatte Mutter Alexia schon in Schwarzach und es ist bekannt, dass sie dem Hl. Josef ihr ganzes Leben lang vertraute.
Hier sind noch einige Eindrücke
vom Aufenthalt und Gottesdienst in Haus Hochfelden.
BAD HERRENABLB
GENERALKAPITEL 2026
Schon in Februar 2025 trafen die Mitglieder des Organisations-komitees zur Planung des Generalkapitels hier in Sasbach. Durch Zoom-Gespräche setzten sie weitere Planung fort. Nun wird offiziell angekündigt, dass das Generalkapitel 2026 hier in Deutschland zwischen 7. und 22. März 2026 stattfindet.
Die Eröffnungsgottesdienst wurde bereits in Sasbach gefeiert (oben ein Bericht). Auch der Schlussgottesdienst wird hier in Sasbch gefeiert. Tagen werden die Delegierten jedoch in Bad Herrenalb.
Ein Generalkapitel wird alle vier Jahr einberufen, wie dies in unseren Konstitutionen bestimmt wird. Delegierte Schwestern von allen Provinzen und Regionen in unserer Kongregation treffen sich zu einem Generalkapitel. Mit Hilfe von Übersetzern, Sekretärinnen und Fachkräfte wird Rechenschaft über die vergangenen vier Jahre ablegt. Anhand dieser Erfahrungen setzen die Delegierten neue Schwerpunkte und treffen Ent-scheidungen, die unser Denken und Handeln in den kommenden vier Jahre lenken sollen. Danach wählen sie eine neue Leitung, die die neu-gefassten Richtlinien ausführen soll.