Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.

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Kongregation der Franziskanerinnen Erlenbad e.V.
Hochfeld 2b

77880 Sasbach

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2026

Januar

SASBACH

BESUCH DER STERNSINGER

Gerade zum Fest des Heiligsten Namen Jesu am 03. Januar kamen die Sternsingergruppe durch den leichten Schnee anmarschiert zu den Erlenbader Schwestern im Pflegeheim, Haus Portiunkula und- hier im Bild zu sehen- Haus Hochfelden. Eine Schwesternschar mit Regionalleiterin Schwester Erna-Maria Zimmerer hieß sie willkommen. Nach ihrem Vortrag baten sie um Spenden für die Kinder der Welt und sofort schoben die Schwestern ihre Gaben in den Korb. Im Nu wurden die Türen mit dem neuen Jahresegen durch einen großen Ministrant mit Leichtigkeit versehen. Für den Besuch sagen wir alle ein herzliches Vegelt´s Gott und hoffen, dass die Sternsinger Aktion vielen großzügigen Spendern:innen zu Herzen geht.

Weltweit Problematik der Migration

INTERNATIONAL

JEDER TAG IST WEIHNACHTEN

In der Adventszeit, eine Jahreszeit des Wartens, der Sehnsucht und Vorbe-reitung auf die Geburt Christi, werden wir eingeladen, über die Krippe und die Welt zur Zeit Jesus nachzudenken.

Nun ist die Weihnachtszeit vorbei. Dennoch wenn wir unsere Welt genau anschauen mit den vielen Menschen ohne Obdach und Heimat, müssten wir zugeben, die Heilige Familie und ihre Not ist aktueller als je zuvor und jeden Tag nicht nur an Weihnachten. Denn die Geschichte von Maria, Josef und Jesus ist uns nicht fremd. Es ist eine Geschichte der Migration, Verschiebung und Mut angesichts der Angst. Heute befinden sich viele Einwandererfamilien, Flüchtlinge, Opfer der Gewalt und Heimatlosen in ähnlichen Situationen. Sie leben an der Grenze, unterwegs, suchend nach Zuflucht, Menschenwürde und Frieden. Anders gesagt, stehen sie vor, hinter  oder sind sogar umgeben von Mauern.

Ob die Krippe von Mauern umgeben war?

Vielleicht ja, vielleicht nein. Wir wissen sicher, es war nicht ein Ort des Komforts oder Schutz. Eine Futterstelle in einem Stall oder einer Höhle, weit weg von Daheim, einer Familie angeboten, die  in Not war, ein Ort der Verletzlichkeit, nicht Sicherheit. Dort an einem zerbrechlichen Ort entschied Gott, als Mensch bei uns anzukommen..

Welche „Mauern“ schützen Migranten heute?

Die gemeinten Schutzmauern sind nicht aus Stein oder Holz, sondern werden aus Gerechtigkeit, Mitgefühl und Gemeinschaft gebaut: 

  • Gesetze, die Menschenrechte und Humanität bejahen.
  • Glaubensgemeinschaften, die Schutz und Solidarität anbieten
  • Nachbarschaften, die Türen und Herzen öffnen
  • Stimmen, die Wahrheit sprechen gegen Angst und Unwissenheit

Welche Mauern müssen wir niederreißen?

Mauern der Vorurteile. Mauern der falschen Information. Mauern, die uns hindern die Heilige Familie in jeder Einwandererfamilie zu sehen müssen wir wegschaffen.

Jeden Tag ist Weihnachten.

Gott wählte Offenheit, nicht Ausgeschlossenheit. Auch außerhalb der Advents- und Weihnachtszeit- sind wir aufgefordert,  die Krippe ohne Mauern und die Heilige Familie als ein Zeichen des radikalen Willkom-menseins für jeden Migranten zu sehen. Fragen wir uns, wie wir dies verwirklichen können, wo immer wir sind.

Geschrieben nach dem Vortrag von Sr. Maureen Jerkowski USA

INTERNATIONAL: NORD- & SÜDINDIEN (Tansania)

FRAUEN IN DER AUSBILDUNG

Wie diese Bilder es bestätigen, unsere internationale Kongre-gation wächst in Nord- und Südindien. Durch die Arbeit der Schwestern aus Südindien in einer Schule in Tansania gibt es auch dort interessierte junge Frauen, für die 2025 ein Ausbil-dungshaus eingerichtet wurde. Die Summe der jungen Frauen in den unterschiedlichen Phasen der Ausbildung beträgt insgesamt 106 in Nordindien, Tansania und Südindien. Beruflich werden die Schwestern unter anderem als Lehrerinnen und Kranken-schwestern ausgebildet.

Februar

SABACH: Europäische Region

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026

feiern sieben Schwestern ihre Ordensjubiläen.

Diamantene Profess - 60 Jahre

Sr. M. Aleidis Salb 

7780 Sasbach, Pflegeheim Erlenbad

Sr. M. Claire-Marie Essig 

4056 Basel – Schweiz

Sr. M. Christiane Emig

77880 Sasbach, Haus Hochfelden

Sr. M. Fabiola Osorto

77880 Sasbach, Haus Hochfelden

Sr. M. Magdalene König

77880 Sasbach, Haus Hochfelden

Sr. M. Margit Bollschwiller

77880 Sasbach, Haus Hochfelden

 

Eiserne Profess – 65 Jahre

                Sr. M. Simone Axtmann

 77880 Sasbach, Haus Portiunkula

 

Jubilarinnen Sr. Anella Petry, die ihr Eiserne Profess

(65 Jahre) und Sr. Diomira Kägi,  die ihr Gnaden Profess

(70 Jahre) gefeiert hätten, sind in Februar gestorben.

März: Generalkapitel

Enflamed by the Spirit,

we bring peace to the world.

 

   Vom Geist entflammt,

bringen wir Frieden in die Welt.

 

   Animadas por el Espiritu,

  llevamos las Paz al Mundo

BAD HERRENABLB

GENERALKAPITEL 2026

Schon in Februar 2025 trafen die Mitglieder des Organisations-komitees zur Planung des Generalkapitels hier in Sasbach. Durch Zoom-Gespräche setzten sie weitere Planung fort.

Warum?

  • Ein Generalkapitel wird alle vier Jahr einberufen, wie dies  in unseren Konstitutionen bestimmt wird. 
  • Delegierte Schwestern von allen Provinzen und Regionen in der Kongregation  treffen sich zu einem Generalkapitel.
  • Mit Hilfe von Übersetzern, Sekretärinnen und Fachkräfte wird Rechenschaft über die vergangenen vier Jahre ablegt.
  • Anhand dieser Erfahrungen setzen die Delegierten neue Schwerpunkte und treffen Entscheidungen, die unser Denken und Handeln in den kommenden vier Jahre lenken sollen.
  • Sie wählen sie eine neue Leitung, die die neu-gefassten Richtlinien ausführen soll.

Aufttakt

Ankunft der Schwestern in Hochfelden

SASBACH

Das Generalkapitel 2026 der internationalen Kongregation der Schulschwestern des Hl. Franziskus fand in Bad Herrenalb im Haus der Kirche statt. Vorm  Beginn  am 07. März, machten alle Kapitelteilnehmer:innen  eine Busfahrt durch einige Orte, die im Leben unserer Gründerin Mutter Alexia wichtig waren. Dies war ein Highlight für Schwestern aus Indien und Lateinamerika, die zum ersten Mal in Deutschland waren.

Eröffnungsgottesdienst

Der Beginn es Gottesdienstes  mit Herrn Domkapitular Dr. Peter Kohl  geschah in Begleitung der tanzenden nordindiischen Schwestern.

 

Unten noch einige Eindrücke vom

Gottesdienst.

Die neugewählte Generalleitung

Aus dem Brief von der Generalleitung:

Am 19. März, dem Fest unseres Schutzpatrons des hl. Josef, wählten die Delegierten des Generalkapitels 2026 ein neue Internationale Generalleitung, die unsere Kongregation in den nächsten vier Jahrenführen wird.
Die Wahl fand zum Abschluss des 14-tägigen Kapitels statt, das in diesem Jahr im Haus der Kirche in Bad Herrenalb abgehalten wurde. Delegierte aus allen Provinzen und Regionen unserer Gemeinschaft kamen zusammen, um Richtlinien für die Kongre-gation festzulegen und eine Leitung für die neue Amtszeit zu wählen, die am 1. Juli 2026 beginnt und bis 2030 dauert.
     Die neu-gewählten Mitglieder der   Internationalen    Generalleitung sind:

 

Generaloberin:Sr. Deborah Fumagalli von der US-Provinz.

1. Generalrätin: Sr. Jincy Vilayappilly von der St. Francis-Provinz (Nordindien).
2. Generalrätin: Sr. Matilde Maravi aus der Latein-amerikanischen Region ULAF (Lateinamerikanische Verei-nigung der Franziskanerinnen).
3. Generalrätin: Sr. Ann Celine Alapattukunnel von der Assisi-Provinz (Südindien).

Das Team reflektiert das internationale Gesicht unserer Kongre-gation und wird sich der Umsetzung der neuen Richtlinien der Kongregation widmen, um Frieden in die Welt zu bringen.

Abschlussgottesdienst

 

Herr Domkapitular Dr. Peter Kohl und Herr Spiritual Werner Bauer

konzelebrierten.

Zu Beginn stellte Sr. Erna-Maria Zimmerer, Regions-leiterin von Europa, die neu-gewählte General-leitung vor. Der Gottesdienst verlief weiter in den geläufigen Sprachen der Kongregation: Deutsch, Englisch, Hindi, Malajalam und Spanisch.

 

Das Geschenk der neuen Generalleitung an die Region

war eine Ikone mit dem Bildnis

von Schwester Clara.

 

Am folgenden Tag sind die Delegierten abgereist und kehrten

in ihre Heimatländer zurück.

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