SASBACH
BESUCH DER STERNSINGER
Gerade zum Fest des Heiligsten Namen Jesu am 03. Januar kamen die Sternsingergruppe durch den leichten Schnee anmarschiert zu den Erlenbader Schwestern im Pflegeheim, Haus Portiunkula und- hier im Bild zu sehen- Haus Hochfelden. Eine Schwesternschar mit Regionalleiterin Schwester Erna-Maria Zimmerer hieß sie willkommen. Nach ihrem Vortrag baten sie um Spenden für die Kinder der Welt und sofort schoben die Schwestern ihre Gaben in den Korb. Im Nu wurden die Türen mit dem neuen Jahresegen durch einen großen Ministrant mit Leichtigkeit versehen. Für den Besuch sagen wir alle ein herzliches Vegelt´s Gott und hoffen, dass die Sternsinger Aktion vielen großzügigen Spendern:innen zu Herzen geht.
INTERNATIONAL
JEDER TAG IST WEIHNACHTEN
In der Adventszeit, eine Jahreszeit des Wartens, der Sehnsucht und Vorbe-reitung auf die Geburt Christi, werden wir eingeladen, über die Krippe und die Welt zur Zeit Jesus nachzudenken.
Nun ist die Weihnachtszeit vorbei. Dennoch wenn wir unsere Welt genau anschauen mit den vielen Menschen ohne Obdach und Heimat, müssten wir zugeben, die Heilige Familie und ihre Not ist aktueller als je zuvor und jeden Tag nicht nur an Weihnachten. Denn die Geschichte von Maria, Josef und Jesus ist uns nicht fremd. Es ist eine Geschichte der Migration, Verschiebung und Mut angesichts der Angst. Heute befinden sich viele Einwandererfamilien, Flüchtlinge, Opfer der Gewalt und Heimatlosen in ähnlichen Situationen. Sie leben an der Grenze, unterwegs, suchend nach Zuflucht, Menschenwürde und Frieden. Anders gesagt, stehen sie vor, hinter oder sind sogar umgeben von Mauern.
Ob die Krippe von Mauern umgeben war?
Vielleicht ja, vielleicht nein. Wir wissen sicher, es war nicht ein Ort des Komforts oder Schutz. Eine Futterstelle in einem Stall oder einer Höhle, weit weg von Daheim, einer Familie angeboten, die in Not war, ein Ort der Verletzlichkeit, nicht Sicherheit. Dort an einem zerbrechlichen Ort entschied Gott, als Mensch bei uns anzukommen..
Welche „Mauern“ schützen Migranten heute?
Die gemeinten Schutzmauern sind nicht aus Stein oder Holz, sondern werden aus Gerechtigkeit, Mitgefühl und Gemeinschaft gebaut:
Welche Mauern müssen wir niederreißen?
Mauern der Vorurteile. Mauern der falschen Information. Mauern, die uns hindern die Heilige Familie in jeder Einwandererfamilie zu sehen müssen wir wegschaffen.
Jeden Tag ist Weihnachten.
Gott wählte Offenheit, nicht Ausgeschlossenheit. Auch außerhalb der Advents- und Weihnachtszeit- sind wir aufgefordert, die Krippe ohne Mauern und die Heilige Familie als ein Zeichen des radikalen Willkom-menseins für jeden Migranten zu sehen. Fragen wir uns, wie wir dies verwirklichen können, wo immer wir sind.
Geschrieben nach dem Vortrag von Sr. Maureen Jerkowski USA
INTERNATIONAL: NORD- & SÜDINDIEN (Tansania)
FRAUEN IN DER AUSBILDUNG
Wie diese Bilder es bestätigen, unsere internationale Kongre-gation wächst in Nord- und Südindien. Durch die Arbeit der Schwestern aus Südindien in einer Schule in Tansania gibt es auch dort interessierte junge Frauen, für die 2025 ein Ausbil-dungshaus eingerichtet wurde. Die Summe der jungen Frauen in den unterschiedlichen Phasen der Ausbildung beträgt insgesamt 106 in Nordindien, Tansania und Südindien. Beruflich werden die Schwestern unter anderem als Lehrerinnen und Kranken-schwestern ausgebildet.
SABACH: Europäische Region
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026
feiern sieben Schwestern ihre Ordensjubiläen.
Diamantene Profess - 60 Jahre
Sr. M. Aleidis Salb
7780 Sasbach, Pflegeheim Erlenbad
Sr. M. Claire-Marie Essig
4056 Basel – Schweiz
Sr. M. Christiane Emig
77880 Sasbach, Haus Hochfelden
Sr. M. Fabiola Osorto
77880 Sasbach, Haus Hochfelden
Sr. M. Magdalene König
77880 Sasbach, Haus Hochfelden
Sr. M. Margit Bollschwiller
77880 Sasbach, Haus Hochfelden
Eiserne Profess – 65 Jahre
Sr. M. Simone Axtmann
77880 Sasbach, Haus Portiunkula
Jubilarinnen Sr. Anella Petry, die ihr Eiserne Profess
(65 Jahre) und Sr. Diomira Kägi, die ihr Gnaden Profess
(70 Jahre) gefeiert hätten, sind in Februar gestorben.
BAD HERRENABLB
GENERALKAPITEL 2026
Schon in Februar 2025 trafen die Mitglieder des Organisations-komitees zur Planung des Generalkapitels hier in Sasbach. Durch Zoom-Gespräche setzten sie weitere Planung fort.
Warum?
SASBACH
Das Generalkapitel 2026 der internationalen Kongregation der Schulschwestern des Hl. Franziskus fand in Bad Herrenalb im Haus der Kirche statt. Vorm Beginn am 07. März, machten alle Kapitelteilnehmer:innen eine Busfahrt durch einige Orte, die im Leben unserer Gründerin Mutter Alexia wichtig waren. Dies war ein Highlight für Schwestern aus Indien und Lateinamerika, die zum ersten Mal in Deutschland waren.
Aus dem Brief von der Generalleitung:
Am 19. März, dem Fest unseres Schutzpatrons des
hl. Josef, wählten die Delegierten des Generalkapitels 2026 ein neue Internationale Generalleitung, die unsere Kongregation in den nächsten vier Jahrenführen wird.
Die Wahl fand zum Abschluss des 14-tägigen Kapitels statt, das in diesem Jahr im Haus der Kirche in Bad Herrenalb abgehalten wurde. Delegierte aus allen Provinzen und
Regionen unserer Gemeinschaft kamen zusammen, um Richtlinien für die Kongre-gation festzulegen und eine Leitung für die neue Amtszeit zu wählen, die am 1. Juli 2026 beginnt und bis 2030 dauert.
Die neu-gewählten Mitglieder der Internationalen Generalleitung sind:
Generaloberin:Sr. Deborah Fumagalli von der US-Provinz.
1. Generalrätin: Sr. Jincy Vilayappilly von der St.
Francis-Provinz (Nordindien).
2. Generalrätin: Sr. Matilde Maravi aus der Latein-amerikanischen Region ULAF (Lateinamerikanische
Verei-nigung der Franziskanerinnen).
3. Generalrätin: Sr. Ann Celine Alapattukunnel von der Assisi-Provinz (Südindien).
Das Team reflektiert das internationale Gesicht unserer Kongre-gation und wird sich der Umsetzung der neuen Richtlinien der Kongregation widmen, um Frieden in die Welt zu bringen.