Die Franziskanerinnen von Erlenbad
wünschen allen
frohe, sinnvolle, gesegnete
Weihnachtstage und
ein glückseliges Neujahr 2026!
Vor 500 Jahren in Gubbio lag dem Heiligen Franziskus die Verlebendigung der Geburt des Herrn am Herzen.
Er hat wahrscheinlich die Menschen im Dorf motiviert, die Heilige Familie mit Hirten und Königen zu gestalten. Nach und nach gab es Darstellungen in den Häusern, Kirchen und öffentlichen Plätzen der Welt. So auch die Tradition der Krippenspiele während der Zeit vor und nach Weihnachten ist wahrscheinlich auf den Hl. Franz und seine Liebe zu Christus, zurückzuführen.
Wir Franziskanerinnen ehren diese Tradition und setzen sie in unseren Gebets- und Wohnräumlichkeiten fort.
Die Generalleitung unserer Kongregation nahm als Thema ihres Weihnachtsbriefs das aktuelle Thema der Flucht und Heimat-losigkeit so viele Menschen auf unserer Welt. Schon als Kind war Jesus mit seinen Eltern viele Gefahren ausgesetzt.
"Jesus war ein Migrant in dieser Welt, und das sind wir auch. Wanderschaft und Exil führen schließlich zu einem besseren Ort, so wie das irdische Exil Jesu als Mensch uns allen das verhei-ßene Land des Himmels eröffnete. Jede von uns kann sich mit dem Exil und der Vergänglichkeit in dieser Welt identifizieren. Wie der Hl. Frnaziskus sagte: "Wir sind Pilger und Fremde in dieser Welt." Diese Wahrheit ruft uns dazu auf, einfach zu leben, auf Gottes Vorsehung zu vertrauen und einander mit offenen Herzen zu begegnen. Jesus liebte alles Menschen mit seiner allumfassender Liebe. So wollen auch wir offensein für Gottes Weisheit und die Würde eines Jeden Menschen ohne Ausnahme anerkennen."
(Weihnachtsbrief Dezember 2025)